Bericht Skikurs 6 Zermatt

Montag 10. September um 16 Uhr fuhren wir wieder einmal los in Richtung Zermatt. Die Engelbergschüler wurden in Stans aufgeladen und die andern stiegen entweder in Pfäffikon ein oder reisten später an. Als wir kurz vor Andermatt waren, blinkte im Bus von Kevin eine Warnleuchte auf. Wir sahen nach was sie bedeutet und es stellte sich raus, dass die Lichtmaschine kaputt ist. Wir suchten die nächste Autowerkstatt auf und dort sagten sie uns dass wir sehr stromsparend weiter fahren sollten damit wir es noch bis Zermatt schafften. Also fuhren wir weiter ohne Licht, Klimaanlage und Radio. 2 Stunden später haben wir es geschafft und sind gut in Zermatt angekommen. Dort bestellten wir ein Taxi welches das restliche Gepäck in unser Hotel brachte, denn der grösste Teil haben Lino und Robin schon am Morgen nach Zermatt gebracht. Den Bus brachten wir noch kurz in eine Werkstatt und dann fuhren mit dem Taxi ins Hotel Plateau Rosa welches direkt neben der Bahn lag. Ein kleines Nachtessen und die Sitzung warteten noch auf uns und dann hatten wir noch ein bisschen Freizeit bevor wir uns schlafen legten.
Dienstag  6:15 wurden wir von unseren Weckern aus dem Bett geholt. Nach dem Frühstück zogen wir uns noch kurz an und dann mussten wir noch schnell unsere Liftbillette abholen. Ein Wunderschöner Tag wartete auf uns. Die Sonne scheinte und die Piste war hart bis zum Schluss. Wir trainierten Riesenslalom mit Zeit bis ca. 13 Uhr. Dann machten wir uns auf den Weg nach unten. Im Furri nahmen wir noch kurz das Mittagessen zu uns und später im Hotel hatten wir Zeit für einen Powernap  damit wir im Konditraining wieder Kraft hatten. Kevin machte mit uns ein Rumpfprogramm und danach gingen sie noch auslaufen (Ich musste aussetzen wegen Kopfschmerzen). Bis zum Abendessen sollten wir die Ski präparieren, Hausaufgaben machen und unsere Videos analysieren. Nach dem Abendessen hatten wir wieder Sitzung in der Nicola und Jennifer begrüsst wurden die erst heute angereist sind.   Um 22.00 war es wieder schlafenszeit.
Als wir am Mittwoch Morgen aufwachten und aus dem Fenster schauten sahen wir nicht sehr weit. Nebel und Regen waren angesagt. Trotz des schlechten Wetters gingen wir hoch auf den Berg und trainierten zu Beginn Riesenslalom und danach Slalom. Diesmal ohne Zeit da Lino ein Kabel im Zimmer vergessen hat. Nach ein paar Rutschfahrten konnten wir dann auch mit dem Training beginnen, doch für mich endete es auch schnell wieder. Nach 2 Läufen musste ich ab dem Berg wegen Kopfschmerzen. Die andern trainierten noch so gut wie möglich weiter bis 13 Uhr . Im Furri assen wir wieder etwas und am Nachmittag und Abend sah das Programm wieder gleich aus wie am Vortag.
Donnerstag. Heute strahlte die Sonne wieder doch es gab ein anderes Problem. Der Wind ist gekommen. Wir waren schon in der zweiten Gondel als wir die Nachricht bekamen, dass wieder wieder nach unten fahren können.
Unten angekommen zogen wir schnell unsere Kondikleider an und joggten auf den Sportplatz. Dort wärmten wir uns auf, machten ein 10 minütiges Rumpfprogram und spielten Fussball. Nachher konnten wir kurz ins Hotel um zu Duschen. Im Furri hatten wir wieder reserviert um zu Essen also liefen wir einfach hoch, assen etwas und liefen dann wieder zurück. Im Hotel hatten wir dann wie üblich Zeit für einen Powernap bevor wir in den Seilpark durften. Dort absolvierten wir alles Strecken und dann war der Tag auch schon fast vorbei. Zeit für Hausaufgaben hatten wir noch kurz. Um 19.15 Uhr gab es das Abendessen, dann hatten wir Freizeit bis 21.15 Uhr, denn dann gab es wieder eine kurze Besprechung und schon mussten wir uns wieder aufs Ohr hauen.
Freitag, der letzte Tag war gekommen. Heute besonders motiviert, da wir einen Tag nicht auf die Ski konnten, stürmten wir den Berg. Vor der letzten Bahn war eine riesige Kolonne. Wir wussten was das bedeutet: Wahrscheinlich wird es auch heute wieder nichts mit Skifahren. Nach knapp 2 Stunden warten haben sie dann entschieden, dass wir nicht hoch gehen konnten um Ski zu fahren. Wir hatten allerdings ein Problem. Wir haben Sachen zuoberst gelagert und die sollten irgendwie noch nach unten kommen. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Bähnler konnten wir nach oben um die Sachen nach unten zu holen.
Als wir im Hotel ankamen mussten wir noch schnell alles packen und dann konnten wir auch schon losfahren. Den Bus von Kevin konnten sie nicht reparieren und haben deshalb einfach die Batterie aufgeladen und gesagt es sollte bis nach Hause reichen. Also fuhren wir los, machten einen kurzen Halt im Restaurant Baschi 5 Minuten vor dem Furka und gingen dann für 2 Stunden nach Einsiedeln in den Kraftraum. Als alle Eltern ihre Kinder dort abgeholt haben, wollten Kevin und ich den Bus nach Freienbach in die Werkstatt bringen.  Wir luden unsere Sachen schnell bei Kevins Auto, welches in Pfäffikon stand, aus und dann war es soweit. Die Batterie war leer. Nichts ging mehr und wir mussten den Bus dort stehen lassen.

Vielen Dank an Lino und Kevin!

Lucien Barandun