Bericht Ski 9 im Pitztal vom 21. bis 24- Oktober 2011

Die Entscheidung 1 Tag später in Pitztal anzureisen hat sich als sinnvoll erwiesen. Nach den doch stärkeren Schneefällen die Tage zuvor war die Piste am ersten schönen Tag danach noch zu weich um ein gutes Stangentraining zu absolvieren. Wir trafen also einen  Tag später wie ursprünglich geplant im Pitztal ein und konnten dann 3 ganze Tage auf einer immer kompakter werdenden Piste unter strahlendem Sonnenschein Perfekte Trainingsläufe umsetzen.

Zwei Tage nutzten wir mit einem RSL Training um mit den Athleten weiter an ihrer RSL Renntechnik zu arbeiten. Dies geschah unter zusätzlich erschwerten Bedingungen, da das Hangprofil im Pitztal eine sehr anspruchsvolles ist. Steilheit, teilweise leicht hängend und mehrere blinde Uebergänge  machen das Training zu einer echten Herausforderung. Die Piste war zusätzlich nicht einfach! Abschnitte mit noch etwas weicherem Untergrund aufgrund des Neuschnees wechselten sich mit sehr hartem, kompaktem bis leicht eisigem Untergrund ab und verlangte den Athleten in Sachen Ein- und schnelle Umstellungsfähigkeit zusätzliches ab.

Profil eines Trainingstages: Tagwache um  05.45; Frühstück um 06.00; Abfahrt Teambus zur Gletscherbahn um 06.30; Auffahrt Gletscher 07.10; Start Warm Up auf Ski um  08.00; Start Stangentraining um 08.50 bis 12.00, Talreise um 12.30; Mittagessen um 13.00; Powernap um 13.45; Skiservice um 14.30; Start Konditionstraining um 15.30 bis 16.30; Videoanalyse um 17.00; Abendessen um 19.00; Teamsitzung um 19.50; Freizeit 20.15 bis 22.00; Zimmerruhe um 22.00; Bettruhe um 23.00

Am 3 Tag absolvierte das Team 300 SL Tore auf über 3.000 MüM. Insgesamt wurden an diesen 3 Tagen knapp 700 Tore auf sehr schwerem Terain auf über 3.000 MüM absolviert. Die Zeitmessung läuft zu diesem Zeitpunkt des Trainings in der Vorbereitungsphase permanent mit und  wird als zusätzlich Trainingsmittel effizient eingesetzt.

Beim nächsten Kurs vom 01. bis 04. November wiederum im Pitztal wird einen SG Schwerpunkt absolviert. Dennoch werden wir auch bei diesen 3 Tagen versuchen jeweils die 2 Disziplinen Trainingstechnik umzusetzen was bedeutet dass die Athleten als Tagesschwerpunkt im SG trainieren sich aber nach Absolvierung der Kernläufe im SG  sich schnell umstellen müssen auf die SL oder GS Ski. Dort wird nach sehr kurzem Einfahren der Athlet gefordert sich per sofort auf die veränderte Technik bzw. das sehr unterschiedlich arbeitende und reagieren Skimaterial einzustellen und um sich im Raum- und Timinggefühl auf die veränderte Disziplinentechnik anzupassen.

FAZIT: Die drei Trainingstage im Pitzal konnten vom gesamten Team perfekt genutzt werden und brachten jedem wiederum zusätzliche neue Verbesserungen bzw. Erfahrungen.

Trainer Junioren

Lino Stüttler