Whistlercup Kanada
Rennbericht von Lucien Barandun »
Sehr motiviert reisten am Allerheiligen Tag die Athleten Fabienne, Diego, Tino, Ramon und Tobias ins Pitztal an.
Für 3 Jungs (Ramon, Tino, Diego) hiess es die SG an die Füsse zu schnallen um auf einer äussert selektiven Strecke sicher weiter einer guten Form im SG zu nähern. In das sehr steile Gelände war es auch das Ziel für die Jungs, sie mit herausfordernden Kurssetzungen an ihre Grenzen zu bringen. Das Wetter spielte optimal mit, die vor allem an den ersten beiden Tagen, was bei einem Speed Training von zusätzlich grossem Vorteil ist. In die rund 460 Höhenmeter konnten wir 30 Richtungsänderungen hineinsetzen und erreichten auf über 3.000 Meter noch Laufzeiten von einer ganzen Minute. Alles zusammen kann man das als perfekte Trainingsbedingungen zusammenfassen welche alle drei Jungs super nutzen und jeder für sich das Beste herausgeholt hat. Am dritten Tag kam die Komponente Highspeed dazu und die Jungs erreichten Spitzengeschwindigkeiten von 110 Kmh. An allen drei Tagen war es auch das Ziel sich mit anderen Athleten aus andern Nationen zu messen. So hatten wir am ersten Tag einige Japaner, wovon der beste 20 FIS SG Punkte hatte. Ramon als schnellster unseres Trios fuhr mit dem Speed der Bestzeiten absolut mit. Aber auch Diego und Tino lieferten sich interessante Duelle und kamen ihrerseits auch auf Laufzeiten die mit dem gesamten Feld mithielten. Am zweiten Tag trainierten wir zusammen einem tschechischen Athleten der im SG auch bei 20 FIS Punkten steht und beim letztjährigen FIS RSL in Hoch Ybrig den zweiten Platz besetzte. Aber auch 5 schnelle Jungs aus dem slovenischen Junioren Nachwuchsteam kamen am dritten Tag dazu. Wir konnten mit diesen Vergleichen einen guten Nutzen ziehen.
Für Tobias war ein komplett anderer Schwerpunkt angesetzt. Er kam nach langer Verletzungspause wieder zurück auf die Skier mit einem Training zwischen den Toren. Aber auch Fabienne hatte nach einer ein monatigen Pause und kaum RSL Toren in den Beinen eine ähnliche Situation. Beide liess ich auf sehr flachem Gelände am ersten Tag sich mit dem Schnee, den Skiern einen behutsamen Wiedereinstieg umsetzten. Alles lief gut und somit konfrontierte ich sie an den beiden folgenden Tagen dann schon bereits mit einem schwereren Gelände. Die optimalen Bedingungen halfen beiden auch aus ihrer Situation das Bester herauszuholen und beide konnten durch diese Trainings eine Menge zusätzliche Motivation tanken.
FAZIT: Geniale 3 Schneetrainingstage wurden von allen 5 Athleten sehr gut genutzt. Mit weiteren Erfahrungswerten und Lernfortschritten schlossen alle diese Schneeeinheit ab und freuen sich bereits auf die nächste Trainingsstation in Davos wo es zum ersten Mal auf Kunstschnee um ein SL Training gehen wird.
Lino Stüttler
Trainer Junioren