Whistlercup Kanada
Rennbericht von Lucien Barandun »
Am Freitag gegen 12 Uhr Mittags war Treffpunkt für das Hangbefahren. Für die meisten diente es, den ersten Eindruck der Piste und des Hangs zu bekommen, für uns jedoch war es nichts besonderes, da uns die Fis Piste vertraut ist. Ein kräftiger Wind blies uns um die Ohren aber es schien die Sonne. Als erstes wurden Startnummern verteilt, die wir über die Jacke tragen sollten. Es wurde aber nicht nach Startnummer gefahren, man musste dafür anstehen und nach beliebiger Reihenfolge den Hang kennenlernen. Bis um ca. 14 Uhr hatten wir die Möglichkeit auf der Fis Piste unsere Radien zu ziehen, danach hiess es für uns ab nach Hause und früh ins Bett, um für den Samstag und Sonntag parat zu sein.
Um 7.30 Uhr ging unser Tag auf dem Hoch Ybrig los. Wir bekamen die Startnummern und Zeit, um einzufahren und uns an den Schnee gewöhnen. Das Programm ging aber zackig weiter denn um ca. 8 Uhr wurde für die Besichtigung frei gegeben. Mit Heli und Willi analysierten wir den Lauf genau und merkten uns einige Schlüsselstellen, wie den Sprung auf der Grotzenegg. Noch die letzten Vorbereitungen bei uns Mädchen (WC, Trinken, Rösslirennen), dann konnte es losgehen. Mit Peter Barandun am Start hatten wir eine optimale Betreuung und Vorbereitung. Auch Erwin Schnüeriger bot seine Hilfe und Unterstützung an, indem er unseren Skis den letzten Schliff verpasste. Claudia Rusterholz eröffnete den einzeln gewerteten Super-G. Das ganze Rennen konnte bei Sonnenschein und guter Piste durchgeführt werden. Nach dem Super-G war unser Tag jedoch noch nicht beendet, denn wir hatten noch einen zweiten Super-G Lauf zu absolvieren, der dann aber für die Super-Kombination gewertet wurde, deren Slalom Lauf wir am Sonntag hatten. Wir besichtigten ihn und stellten fest, dass es ein fast identischer Lauf wie am Morgen war. Da gab es nur noch eins, Vollgas. Mit viel Motivation und Optimismus starteten wir in den Lauf. Den meisten gelang es, sich zu verbessern. Als alle Rennläufer aus dem Start waren, hiess es für die meisten ab ins Hotel, nicht so aber für den ZSV. Da der Skiclub Hausen am Albis dieses Rennen organisierte, halfen wir mit, alle Netzte zusammenzunehmen. Als wir mit der 17 Uhr Bahn in die Weglosen hinunterfuhren, ging für uns ein erlebnisreicher Tag auf dem Hoch Ybrig zu Ende.
Früh am Morgen Sonntags besammelte sich der ZSV um die gleiche Zeit wie am Samstag. Nach einem intensiven Einfahren standen wir Mädchen an, um den Lauf zu besichtigen. Die Jungs hatten einen anderen Lauf zu absolvieren und konnten ihren Kurs erst später unter die Lupe nehmen. Mit Etienne Tobler schauten wir uns den Lauf an und hatten danach noch Zeit, unsere eigenen Vorbereitungen zu treffen. Die Jungs konnten mit Heli den Lauf besichtigen. Lara und Lisa starteten früh in den Slalom, denn die ersten 15 des gestrigen zweiten Super-G‘s konnten in umgekehrter Reihenfolge starten. Fiona, Claudia, Samira und ich durften nach den ersten 15 unser Können unter Beweis stellen. Niels hatte seine führende Position zu verteidigen, Gergory und Lucien starteten ebenfalls nicht in den ersten 15. Wieder hatten wir das Privileg von Peter Barandun betreut zu werden. Nach einem tückischen Lauf bei den Mädchen und einem ebenfalls nicht einfachen Lauf bei den Jungs waren alle Wettkämpfe dieses Wochenende abgeschlossen. Der Schnee war ein bisschen weich aber die Piste hielt gut. Um 14 Uhr besammelten sich alle Kaderfahrer die an der Speed SM teilgenommen haben für die Preisverteilung. Niels wurde zwei mal zweiter und Lara wurde in der Super-Kombi fünfte. Ein Mannschaftsfoto nach der Preisverteilung mit allen Trainern und Athleten des ZSV‘s durfte natürlich nicht fehlen.
Danke an alle Trainer, Betreuer und Helfer.
mit sportlichen Grüssen Stella Fronzaroli